„Forsch. Forscher. Am Forschen.“ – Die 8. Dresdner „Lange Nacht der Wissenschaften“ war eine Nacht der Superlative
Wissenschaft in Dresden ist vielfältig- Rund 23.000 Wissenschafts- begeisterte aller Altersgruppen strömten zum achten Mal sieben Stunden lang in die Forschungsstätten der Stadt und flanierten durch Labore und Hörsäle und sorgten für einen neuen Besucherrekord (2009: ca. 20.000 Besucher). Ob Leibniz-, Max-Planck- oder Fraunhofer-Institute, TU Dresden, HTW, Musikhochschule oder Universitätsklinikum – bei allen 36 Veranstaltern der Wissenschaftsnacht zeigte sich in 478 Veranstaltungen an 60 verschiedenen Orten das ungebrochene Wissenschaftsinteresse. Die 95 Kinderprogramme gehörten wieder zu den Publikumslieblingen. Schon die kleinsten Besucher im Vorschulalter fragten, staunten und lernten, was in Laboren zischt und getüftelt und in Hörsälen dargeboten wird.
Wissenschaft in Dresden ist international - unter diesem Motto stand die Eröffnungstour zur diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften. Die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. von Schorlemer und der Erste Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert, gaben gemeinsam mit Institutsleitern und Vertretern des Wissenschaftsausschusses des Sächsischen Landtags den Auftakt für die nächtliche Entdeckungstour auf dem Biotec-Campus in Dresden Johannstadt : „Fast 60 Prozent der hier tätigen Wissenschaftler kommen aus dem Ausland, über 45 Nationen sind in den in den Forschungseinrichtungen des Biotechnologie-Bereiches vertreten. Das weltoffene Klima aus Vielfalt und Toleranz, das hier gelebt wird, zieht aktive und kreative Menschen aus aller Welt an. Und hilft, Dresden als Forschungs- und Wirtschaftsstandort international bekannter zu machen.“ so Dirk Hilbert, Wirtschaftsbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden.
Ein Busshuttle verband auf vier Linien alle Veranstaltungsorte miteinander und brachte die Besucher kostenlos zu den 20 Wissensstationen im Stadtzentrum und erstmals auch vor den Toren der Landeshauptstadt. Neue Orte entlang der Wissensroute 2010 waren das Nanoelectronic Materials Laboratory und das Residenzschloß in Dresden sowie das Grüne Forum in Pillnitz, der Verein für Kernverfahrenstechnik und Analytik Rossendorf e.V. im Felsenkeller-Areal und das Flugmedizinische Institut der Luftwaffe in Königsbrück. Alle Veranstaltungen waren kostenfrei.
Die Lange Nacht der Wissenschaften war in diesem Jahr zum ersten Mal Teil des „Juniordoktor“-Programms des Netzwerks „Dresden Stadt der Wissenschaften“. Zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 hatten sich mehr als 400 Schüler der 3.-12. Klassen angemeldet, um ein Jahr lang verschiedene Wissenschafts-Stationen zu absolvieren. Mindestens sieben Stationen müssen die Schüler besuchen und die dazugehörigen Fragen in ihrem Juniordoktorpass richtig lösen, um die begehrte Doktorwürde zu erhalten. Die feierliche Auszeichnung der Juniordoktoren des Jahrgangs 2009/2010 findet am Samstag, den 28.August 2010, im Hörsaalzentrum der TU Dresden statt. (Weitere Informationen unter www.dresden-wissenschaft.de)
Wir danken den Unterstützern der Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften, Praxair Deutschland GmbH & Co.KG und den Dresdner Verkehrsbetrieben, sowie dem Medienpartner Sächsische Zeitung.
Die 9. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften wird am Freitag, 1. Juli 2011, 18-1 Uhr stattfinden.